Batterien

Testen ob ein Akku kaputt ist

Es kommt der Tag im Leben eines jeden von uns, an dem man mit einem unkooperativen Elektrogerät zu tun hat und sich fragt: Ist der Akku kaputt oder liegt das Problem woanders.

Ob man sich nun nicht sicher ist ob die Autobatterie oder die Lichtmaschine hinüber ist, oder die heimische Alarmanlage bei Stromausfällen Mucken macht, mit einem einfachen Multimeter lässt sich die Ursache oft einfach ermitteln.

Natürlich gibt es auch Batterietester im Handel, aber diese sind in Handhabung und Messbereich meist auf bestimmte Batterietypen eingeschränkt. Beim Messen mit einem Multimeter lässt sich der 1,5V AA-Akku für die Taschenlampe genauso gut messen wie der wesentlich größere 12V-Akku für die USV.

Schritt 1: Spannung des Akkus messen

Man schnappt sich den Akku, stellt das Multimeter auf den richtigen Messbereich ein und misst die Spannung des frisch geladenen Akkus. Diese sollte bei einem neuen Akku etwas über der Nennspannung liegen. Also bei einem 12V Akku z.B. bei ca. 12,5V.

Ist das der Fall dann ist der Akku zumindest nicht vollkommen hinüber.

Ist die Spannung eines theoretisch frisch geladenen Akkus jedoch deutlich geringer als die Nennspannung, stellt sich die Frage: ist der Akku oder das Ladegerät kaputt.

Schritt 2: Ladegerät messen

Meistens lässt sich die Spannung am Ladegerät / dem Ladekabel / der Ladevorrichtung messen indem man einfach an den Elektroden misst, an denen der Akku normalerweise zum Laden angeschlossen wird.

Die Spannung hier sollte etwas über der Nennspannung des Akkus liegen. Also bei einem 12V Akku z.B. bei ca. 13,5V.

Ist das der Fall, so kann man davon ausgehen, dass der Akku nicht mehr zu gebrauchen ist.

Ist das nicht der Fall, kann man versuchen den Akku mit einem anderen Ladegerät zu laden und anschließend zu messen. So kann man unter Umständen sicherstellen, dass wirklich das Ladegerät das Problem verursacht. Denn nicht jede Ladevorrichtung gibt die volle Ladespannung ab, wenn man mit dem Multimeter daran herummisst.